Crazy

Ein Film von Hans-Christian Schmid. Verfilmung des Bestseller-Romans von Benjamin Lebert. Am 21.11. Der Film beginnt um 15:00 Uhr mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch.

[Tickets]

Gesprächsteilnehmerin ist die Schauspielerin, Theatermacherin und Aktivistin Jana Zöll. Seit ihrem Studienabschluss 2008 an der ADK Ulm arbei­te­te sie unter ande­rem als Gast am Centraltheater Leipzig und war vier Jahre lang fes­tes Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt. Für ihr im Lockdown ent­stan­de­nes inter­ak­ti­ves Projekt „Ich bin“ am Leipziger Theater der Jungen Welt über die Auseinandersetzung mit dem eige­nen Körper und Identität(en) erhielt sie 2022 den Dr.-Otto-Kasten-Preis. Zuletzt war sie im Kinofilm „Bernd – Operation Germanenkind“ zu sehen, der seit dem 10. September in deut­schen Kinos läuft. (Der Trailer zu „Bernd…” wird auch gezeigt)

Welche nar­ra­ti­ven Rollen neh­men Figuren mit Behinderung in Filmen ein, und wel­che Bedeutungen ent­ste­hen durch die­se Darstellungen?

Im zwei­ten Filmscreening zum Thema Narrative und audio­vi­su­el­le Konstruktionen von Behinderung im deut­schen Mainstreamkino nähern wir uns erneut die­sen Fragen.

Der 16-jäh­ri­ge Benjamin (Robert Stadlober) war immer ein Außenseiter– und das nicht nur auf­grund sei­ner halb­sei­ti­gen Lähmung. Als er auf ein Internat in der Provinz wech­selt, dreht sich sein Leben schnell nicht mehr um die Schule. Es geht um gute Freunde, sich zu ver­lie­ben, Musik zu machen und Regeln zu bre­chen, um Sehnsucht und Einsamkeit – dar­um, erwach­sen zu wer­den, eige­ne Entscheidungen zu tref­fen und dar­an zu glau­ben, dass die Zukunft schon gut wer­den wird. Oder, wie es Benjamin selbst beschreibt: „Es war abso­lut schei­ße. Aber es war das Beste, was mir je pas­siert war.“ 

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