Schwarzers Kosmos

Ein Film von Klaus Martens. Ab 27.8. im fsk.

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Der Düsseldorfer Künstler Bernd Schwarzer hat sich mit Haut und Haaren einem Gesamtkunstwerk ver­schrie­ben. Schwarzer nennt es das „Europa Kunstwerk“. Solcher Art poli­tisch auf­ge­la­den hän­gen sei­ne Bilder nicht nur in den Museen, son­dern im Schloss Bellevue beim Deutschen Bundespräsidenten, im Bundestag oder dem­nächst im Europäischen Parlament. Wenngleich Schwarzers pas­to­se Technik, sei­ne hand­werk­li­chen Qualitäten ein­zig­ar­tig sind – man­che behaup­ten gar, er sei geni­al – ent­glei­tet ihm die Kontrolle über sich und sei­ne Kunst. Schwarzer stra­pa­ziert die Geduld sei­ner Sammler und Galeristen und treibt die, die an ihn glau­ben, in schie­re Verzweiflung. Dem Künstler scheint jedes Maß für sich und sei­ne Kunst ver­lo­ren zu gehen.

Der Film „Schwarzers Kosmos“ ist das Sittenbild eines exzen­tri­schen Kunstmarktes mit all den dazu­ge­hö­ri­gen Klischees von Unangepasstheit, Freiheit, Genie und Wahnsinn. Am Ende des Films geht es nur noch um die Frage, ob der Künstler selbst die­sen Wahnsinn über­ste­hen wird.

Credits:

DE 2026, 90 Min., deut­sche OmeU
Regie: Klaus Martens
Kamera: Frederik Walker, Frank Kranstedt
Schnitt: Fabian Oberhem

Trailer:
SCHWARZERS KOSMOS – Offizieller Trailer

im Kino mit deut­schen Untertiteln.

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