Die Liebe der Kinder

Die Liebe der Kinder

Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

Ein Film von Franz Müller. Am 19.4. 13:30Uhr in Anwesenheit von Franz Müller. im fsk.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Maren und Robert ler­nen sich durchs Internet ken­nen, ver­lie­ben sich, obwohl sie sehr unter­schied­lich sind. Sie sind schon etwas älter und haben bei­de Kinder. Eine Affäre beginnt und irgend­wann zie­hen sie zusam­men. Es ent­wi­ckelt sich schon bald eine Beziehung zwi­schen ihren Kindern, was nicht ohne Probleme und Auswirkungen auf ihre eige­ne Beziehung bleibt. „Die Liebe der Kinder“ erzählt die ein­fachs­te und am häu­figs­ten über­lie­fer­te Geschichte des Kinos: Boy meets Girl. Und tut das auf eine Weise, die ihr eige­nes Recht zurück­hal­tend behaup­tet: Franz Müller, der das Drehbuch geschrie­ben und Regie geführt hat, schil­dert das Suchen, Finden und Verlieren aus einer ange­neh­men Distanz. Der unsen­ti­men­ta­le Schnitt und die agi­le Kamera geben vor allem dem Verdrucksten und Verlegenen viel Raum und ver­mei­den damit, alle Gefühle dem Zuschauer als bedeu­tungs­vol­le Definition zu erklä­ren. Eine schö­ne Etüde über die Liebe.“ (Matthias Dell) „DIE LIEBE DER KINDER ist ein Film über die schreck­li­che Gewissheit dar­über, dass jede Liebe rela­tiv ist. Dass auch ein erwach­se­ner Mensch aus einem roman­ti­schen Impuls her­aus gegen die­se Gewissheit ankämpft, dage­gen rebel­liert, macht ihn mei­ner Meinung nach mensch­lich, sym­pa­thisch und nicht zuletzt auch komisch.“ Franz Müller

Credits:

DE 2009, 84 Min., deut­sche OmeU

Regie & Buch.: Franz Müller,
Kamera: Christine A. Maier
Schnitt: Stefan Stabenow

mit.: Marie-Lou Sellem,
Alex Brendemühl,
Katharina Derr,
Tim Hoffmann

Trailer:
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Author: fsk

  • Die Liebe der Kinder

    Die Liebe der Kinder

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    Ein Film von Franz Müller. Am 19.4. 13:30Uhr in Anwesenheit von Franz Müller. im fsk.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Maren und Robert ler­nen sich durchs Internet ken­nen, ver­lie­ben sich, obwohl sie sehr unter­schied­lich sind. Sie sind schon etwas älter und haben bei­de Kinder. Eine Affäre beginnt und irgend­wann zie­hen sie zusam­men. Es ent­wi­ckelt sich schon bald eine Beziehung zwi­schen ihren Kindern, was nicht ohne Probleme und Auswirkungen auf ihre eige­ne Beziehung bleibt. „Die Liebe der Kinder“ erzählt die ein­fachs­te und am häu­figs­ten über­lie­fer­te Geschichte des Kinos: Boy meets Girl. Und tut das auf eine Weise, die ihr eige­nes Recht zurück­hal­tend behaup­tet: Franz Müller, der das Drehbuch geschrie­ben und Regie geführt hat, schil­dert das Suchen, Finden und Verlieren aus einer ange­neh­men Distanz. Der unsen­ti­men­ta­le Schnitt und die agi­le Kamera geben vor allem dem Verdrucksten und Verlegenen viel Raum und ver­mei­den damit, alle Gefühle dem Zuschauer als bedeu­tungs­vol­le Definition zu erklä­ren. Eine schö­ne Etüde über die Liebe.“ (Matthias Dell) „DIE LIEBE DER KINDER ist ein Film über die schreck­li­che Gewissheit dar­über, dass jede Liebe rela­tiv ist. Dass auch ein erwach­se­ner Mensch aus einem roman­ti­schen Impuls her­aus gegen die­se Gewissheit ankämpft, dage­gen rebel­liert, macht ihn mei­ner Meinung nach mensch­lich, sym­pa­thisch und nicht zuletzt auch komisch.“ Franz Müller

    Credits:

    DE 2009, 84 Min., deut­sche OmeU

    Regie & Buch.: Franz Müller,
    Kamera: Christine A. Maier
    Schnitt: Stefan Stabenow

    mit.: Marie-Lou Sellem,
    Alex Brendemühl,
    Katharina Derr,
    Tim Hoffmann

    Trailer:
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  • Achtung Berlin! 2026

    Achtung Berlin! 2026

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    Das Filmfestival Achtung Berlin!, bei dem wir mitt­ler­wei­le zum ach­ten Mal Spielort sind, prä­sen­tiert zwar Produktionen aus Berlin und Brandenburg, ist aber nicht an den Ort gebunden.

    Nach allen Filmvorstellungen folgt ein Q&A mit dem Filmteam.
    Das Programm im fsk:


    Samstag, 18.4.

    18:00 Gropiusstadt Supernova (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 82 Min.
    Sprache [deutsch], [tur­kisch], [ara­bisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ben Voit

    [Tickets]

    Berlin-Gropiusstadt, eine Plattenbausiedlung am Stadtrand. Es ist der letz­te Tag des Jahres, auf­ge­la­den mit gro­ßen Erwartungen und den Raketen der Ungeduldigen. Drei Menschen ste­hen vor einem Wendepunkt: Tarik erhält einen Brief zu sei­ner bevor­ste­hen­den Abschiebung, Stella die Zusage für eine Schauspielschule im Ausland und Luan erwacht aus einem Albtraum, in dem er von bei­den zurück­ge­las­sen wird. Nachdem sein Bruder ver­schwun­den ist und ein miss­glück­ter Überfall das Viertel in Aufruhr ver­setzt, befürch­tet er das Schlimmste. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Tariks Schicksal abzu­wen­den. Doch je mehr er ver­sucht, den Lauf der Dinge auf­zu­hal­ten, des­to wei­ter drif­tet er selbst ins Abseits.


    Sonntag, 19.4.

    16:00 A jewish pro­blem (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 79 Min.,
    Sprache [eng­lisch], [hebrä­isch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Ron Rothschild

    [Tickets]

    Von 2007 bis 2010 dien­te Ron als Kameramann für die israe­li­sche Armee. Heute lebt er in Berlin, und der Krieg scheint weit ent­fernt – doch die Spuren sei­ner Heimat, Erinnerungen an Palästina und das Echo der Gewalt sind all­ge­gen­wär­tig. Begleitet von sei­ner Stimme wer­den wir Zeug:innen eines schmerz­haf­ten, per­sön­li­chen Schicksals von Vertreibung – zwi­schen Berlin, Palästina und Israel. Aufnahmen der Gespräche mit sei­ner Großmutter, Familienarchive und Filmmaterial aus sei­ner Zeit in den besetz­ten Gebieten, ergän­zen sich zu einem Film, der sich zwi­schen Vergangenheit und Gegenwart, zwi­schen per­sön­li­chem Erinnern und kol­lek­ti­ver Geschichte situ­iert. Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit im Exil pro­vo­ziert wider­sprüch­li­che Gefühle und offe­ne Fragen, denen sich Ron stellt, ohne sie aufzulösen.


    Sonntag, 19.4.

    18:30 Weisser Rauch über Schwarze Pumpe (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 89 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Martin Gressmann

    [Tickets]

    Die alten Bilder rie­chen nach Phenol und Braunkohlestaub: Das Frühjahr 1991 im Energiedreieck der DDR um die Orte Spremberg, Hoyerswerder und Schwarze Pumpe – Verzweiflung von kurz vor der Entlassung ste­hen­den Arbeiter*innen. Heute hat sich das Erscheinungsbild der Kohlekraftwerke geän­dert. Es sind nur noch zwei Kühltürme da, das eigent­li­che Braunkohlenwerk ist ver­klei­det. Die von wei­tem sicht­ba­re Dampfschleppe der Türme, die ewi­gen Braunkohlezüge – ein sich in die Landschaft fres­sen­de Tagebau ist geblie­ben. Die Bergleute – jetzt kurz vor oder schon in Rente – äußern sich zu wech­sel­haft ver­lau­fen­den Arbeitsjahren. Mit Rente und Familienschicksal über­wie­gend zufrie­den, sehen sie die Entwicklungen zu nicht-fos­si­ler Energie und den Strukturwandel meist kritisch.



    Sonntag, 19.4.

    20:45 Das Glück der Tüchtigen (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 104 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Franz Müller, Buch: Franz Müller, Marcus Seibert

    [Tickets]

    Mira hat das, was man ein gutes Leben nennt: Vor kur­zem hat sie die Position der Managerin in einem Supermarkt über­nom­men, die lie­be­vol­le Beziehung zu ihrem Mann und den bei­den Töchtern geben ihr Unterstützung und Kraft. Dann wird ein ein­zi­ger Moment der Schwäche, in dem Mira sich nicht dazu durch­rin­gen kann, ehr­lich zu sein, zum Auslöser für eine Kaskade von Halbwahrheiten und Lügen. Ihr Leben wird zu einem Kampf, der ver­hin­dern soll, dass alles zer­bricht. Als wäre das nicht genug, hört sie in ihrem Kopf immer wie­der die Stimme ihrer bour­geoi­sen Mutter, die sie davon über­zeu­gen möch­te, dass sie sich zu nied­ri­ge Ziele gesetzt hat.


    Montag, 20.4

    18:30 Active Vocabulary (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 82 Min.
    Sprache [eng­lisch], [deutsch], [rus­sisch], [kir­gi­sisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Yulia Lokshina

    [Tickets]

    Eine Frau mit Plastiktüten an den Füßen steht im Wald, am Rand von Moskau. Sie ist ehe­ma­li­ge Lehrerin. Es ist Winter und alles vol­ler Schnee. Um sie her­um sind jun­ge Tagelöhner aus Zentralasien, die die­sen Wald abhol­zen sol­len. Die Frau ver­tei­digt mit aller Kraft den Wald. Der Wald soll dem Bau einer neu­en Schule wei­chen. Die Schule wie­der­um wird zur Trägerin der Staatsideologie wer­den, die die äuße­re mili­tä­ri­sche Expansion legi­ti­mie­ren soll. Es ist Mitte Februar 2022. Es ist kurz vor dem Krieg, Die Gesetzeslage ver­schärft sich, Lehrkräfte und Schüler*innen tre­ten in gegen­sei­ti­ge Beobachtung: Kurz nach der Invasion spricht sich eine jun­ge rus­si­sche Lehrerin gegen den Krieg aus. Sie wird heim­lich auf­ge­zeich­net und von einer Schülerin denun­ziert. Sie flieht nach Berlin, wo eine deut­sche Schulklasse ihren Fall nach­stellt und zu ver­ste­hen ver­sucht, wie es zu dem Verrat kam. Der Film folgt die­sen Ereignissen, um über Prozesse der poli­ti­schen Überwältigung und die Bedingungen des Widerstands nachzudenken.


    Montag, 20.4


    20:45 WB ML 5, Dear Ellis (KF)
    13 Min.
    Sprache [man­da­rin] UT [eng­lisch]
    Regie: Yinuo Wang

    und

    The Plant from the Canaries
    66 Min.
    Sprache [korea­nisch], [eng­lisch], [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Lan-Xi Ruan,

    [Tickets]

    May, eine drei­ßig­jäh­ri­ge Drehbuchautorin in Berlin, gerät aus dem Gleichgewicht, nach­dem ihr Partner aus­ge­zo­gen ist. Sie beginnt eine Therapie und ver­lässt kaum noch die Wohnung. Schlaflose Nächte brin­gen sie in Erinnerungen zurück zu ihrer Jugend in Seoul, wo sie ein­mal einen streu­nen­den Hund auf­ge­nom­men hat. Sie ver­traut sich einer Freundin an und erkennt, dass ihr Abschiede schwerfallen.


    Dienstag, 21.4.


    18:30 Sechswochenamt (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 98 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch, deutsch – dual]
    Regie, Buch: Jacqueline Jansen

    [Tickets]

    Nach dem Tod ihrer Mutter ver­bringt Lore sechs Wochen in der rhei­ni­schen Heimat, um der Verstorbenen ihren letz­ten Wunsch zu erfül­len. Dabei muss sie sich gegen fest­ge­fah­re­ne Familienstrukturen und eine Bürokratie, die von der ers­ten Covid-Welle gelähmt ist, behaup­ten. Sechs Wochen Ausnahmezustand. Sie fan­gen an zu ver­strei­chen, und es scheint, dass Lore in einer absur­den Symbiose mit der pan­de­mi­schen Ausnahmesituation zu leben beginnt. Sechs Wochen, in denen sie lernt, ihre Trauer zuzu­las­sen, um nicht von ihr auf­ge­fres­sen zu wer­den. In denen sie erfährt, dass die Endlichkeit des Lebens geplant wer­den muss und dass es kei­ne Antwort auf die Frage gibt: Wie trau­ert man richtig.


    Dienstag, 21.4.


    20:45 Nichts bleibt und nichts ver­schwin­det (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2026, 79 Min.
    Sprache [deutsch], [eng­lisch], [rumä­nisch] UT [eng­lisch, deutsch – dual]
    Regie, Buch: Paul Sonntag

    [Tickets]

    Eine Straßenecke in Berlin-Moabit ver­än­dert sich: Aus einem altern­den Supermarkt wird eine Baustelle, wird ein Neubau. Regale wer­den ein­ge­räumt, Wände abge­ris­sen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbei­ten, las­sen den Ort ent­ste­hen und ver­ge­hen. In wel­cher Beziehung ste­hen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? Über einen Zeitraum von fünf Jahren unter­sucht der Film mit Geduld, Humor und lie­be­vol­lem Blick das Verhältnis zwi­schen Konstanten und Veränderung am Ort. Verschiedene Versionen des Ortes über­la­gern sich und fin­den zwi­schen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton gleich­zei­tig statt. Mal spie­le­risch, mal gespens­tisch, kom­men dabei Wiederholungen zum Vorschein, wie Echos zwi­schen den Welten.



    Mittwoch, 22.4.

    18:30 Im Licht der Sandbank (Wettbewerb Dokumentarfilm)
    DE 2025, 75 Min.
    Sprache [deutsch], [eng­lisch], [fran­zö­sisch] UT [eng­lisch]
    Regie, Buch: Kilian Helmbrecht

    [Tickets]

    Als Vogelwart ver­bringt Kilian sie­ben Monate allei­ne auf Scharhörn, einer Düneninsel in der Helgoländer Bucht. Seine Aufgaben bestehen aus Vogelzählung, Observierung und dem Sammeln von Treibgut. Das Gespür für die sich stets ver­än­dern­de Landschaft mit ihren Vogelschwärmen am Himmel und dem extrem wech­seln­den Wetter liegt eben­so in den Bildern wie im unge­küns­tel­ten Soundtrack aus Wind, Regen und Vogelrufen. Kontakte nach außen sind rar, aber umso deut­li­cher wirkt das Eindringen der Außenwelt. Vorboten des Klimawandels und Nachrichten aus dem Krieg errei­chen die Insel. In der melan­cho­li­schen Grundstimmung liegt sowohl ein Echo der Einsamkeit als auch die Ahnung, dass die Existenz die­ses Ortes ohne eige­nes Zutun zutiefst bedroht ist. In der genau­en Beobachtung ent­steht ein Sinnbild für das Verschwinden von Vielfalt und wie es beginnt



    Mittwoch, 22.4.

    20:45 Luisa (Wettbewerb Spielfilm)
    DE 2025, 94 Min.,
    Sprache [deutsch] UT [eng­lisch]
    Regie: Julia Roesler, Buch: Julia Roesler, Silke Merzhäuser

    [Tickets]

    Luisa lebt in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung am Rande einer deut­schen Kleinstadt. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und Abenteuer ein. Zunächst unbe­merkt wird Luisa stil­ler – über­ra­schend kommt her­aus, dass sie schwan­ger ist. Sie selbst schweigt dazu, wie es pas­siert ist. Alle wis­sen, dass ihr Freund Anton nicht zeu­gungs­fä­hig ist. Ein Verdacht auf sexu­el­len Missbrauch liegt nahe. Luisa ent­schließt sich, die Schwangerschaft abbre­chen zu las­sen. Es wird poli­zei­lich ermit­telt, ob eine Straftat vor­liegt – die Ermittlungen wer­den zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und die gesam­te Wohngruppe.

  • Direct Action

    Direct Action

    A film by Guillaume Cailleau & Ben Russell. On April 11th & 12th at the fsk. QnA on April 12th.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Direct action is a tac­ti­cal stra­tegy of pro­test that seeks to achie­ve an end direct­ly and by the most effec­ti­ve means. DIRECT ACTION is a con­tem­po­ra­ry por­trait of one of the most high-pro­fi­le mili­tant acti­vist com­mu­ni­ties in France: a 150-per­son strong rural coll­ec­ti­ve that suc­cessful­ly resis­ted an inter­na­tio­nal air­port expan­si­on pro­ject in 2018, crea­ted an auto­no­mous zone bet­ween 2012 and 2018, sur­vi­ved mul­ti­ple vio­lent evic­tion attempts by the French sta­te and spaw­ned a new eco­lo­gi­cal move­ment in 2021.
    Using a col­la­bo­ra­ti­ve and immersi­ve obser­va­tio­nal approach, the film docu­ments the ever­y­day lives of a diver­se eco­sys­tem of acti­vists, squat­ters, anar­chists, far­mers and tho­se label­led by the govern­ment as “eco-ter­ro­rists”. Can the suc­cess of a radi­cal pro­test move­ment offer a path through the cli­ma­te crisis?

    Credits:

    DE/FR 2024, 216 Min., Französisch, Marokkanisch-Arabisch, Englisch OmU
    Regie & Schnitt: Guillaume Cailleau & Ben Russell.
    Kamera: Ben Russell

    Trailer:
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  • Wanda

    Wanda

    A film by Barbara Loden. In English with German sub­tit­les. Starts April 9th at the fsk. Preview on April 2nd with a rea­ding (engl.) from the book THE MELANCHOLIA OF CLASS
    von / by CYNTHIA CRUZ

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Wanda Goronski, an unhap­py house­wi­fe from rural eas­tern Pennsylvania, stays on her sister’s couch after lea­ving her hus­band. After wal­king across a coal field and hit­ching a ride, she arri­ves late to a divorce court hea­ring, relin­quis­hes her rights to her child­ren, and grants her hus­band a divorce.

    After losing her job at a sewing fac­to­ry, Wanda runs away with a man she had a one-night stand with, only for him to aban­don her at an ice cream shop. Nearly pen­ni­less, she takes a nap in a movie thea­ter, whe­re she is rob­bed while asleep. Desperate, she goes to a bar to use the rest­room and clings to an older man she mista­kes for the bar­ten­der. The man, Norman Dennis, is a cri­mi­nal in the pro­cess of rob­bing the bar. Unable to shake Wanda off, he takes her on the run with him. Even after lear­ning about his cri­mi­nal life­style, Wanda deci­des to stay with Norman, whom she calls „Mr. Dennis.”

    Wanda spends some time on the road with Norman, during which he beco­mes phy­si­cal­ly and emo­tio­nal­ly abu­si­ve. He sends her to a mall to shop for new clo­thes while he robs cars in the par­king lot. Later, they visit the Holy Land USA the­me park, whe­re Norman meets his Evangelical Christian father, to whom he shows unu­su­al cour­te­sy and respect. Afterward, Norman con­vin­ces Wanda to act as his loo­kout for a kid­nap­ping and bank rob­be­ry. The rob­be­ry goes wrong, and Norman is shot and kil­led in the lob­by. Wanda arri­ves late and wat­ches from the street as poli­ce swarm the sce­ne and onloo­kers gather.

    Once again alo­ne, Wanda hitch­hi­kes with a man who attempts to sexu­al­ly assault her. She escapes and flees through the woods. At night­fall, she stumbles upon a back­woods road­house, whe­re stran­gers offer her food, alco­hol, and cigarettes.

    Credits:

    US 1970, 103 Min., engl. OmU
    Regie: Barbara Loden
    Kamera, Schnitt: Nicholas T. Proferes
    mit:  Barbara Loden, Michael Higgins, Dorothy Shupenes, Peter Shupenes, Jerome Thier, Marian Thier u. a.

    Trailer:
    Wanda (offi­zi­el­ler Trailer) | Ein Film von Barbara Loden | Ab 09. April zum ers­ten Mal im Kino
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  • Luisa

    Luisa

    A film byJulia Roesler. Starts April 23rd at the fsk. 

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Luisa lives in a resi­den­ti­al group at a faci­li­ty for peo­p­le
    with disa­bi­li­ties on the out­skirts of a small German town. It is
    unex­pec­ted­ly dis­co­ver­ed that she is pregnant. Everyone knows that her
    boy­fri­end, Anton, is infer­ti­le. The sus­pi­ci­on of sexu­al abu­se is evi­dent.
    Luisa deci­des to ter­mi­na­te the pregnan­cy. The poli­ce are cal­led in to
    deter­mi­ne whe­ther a crime has been com­mit­ted. The inves­ti­ga­ti­on beco­mes a
    test of endu­rance for Luisa, her rela­ti­onship with Anton, and for the
    enti­re staff at the resi­den­ti­al facility.

    Credits:

    DE 2025, 94 Min., Deutsch
    Regie: Julia Roesler
    Kamera: Frank Amann
    Schnitt: Anne Jünemann
    mit: Celina Scharff, Trixi Strobel, Dennis Seidel, Eva Löbau, Bernd Hölscher, Katharina Bromka, Hadi Khanjanpour, Martin Schnippa, Peter Lohmeyer

    Trailer:
    LUISA – Offizieller Trailer
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  • Gavagai

    Gavagai

    A film by Ulrich Köhler. Starts April 30th at the fsk . In French, English, German and Wolof with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Actors Maja and Nourou have an affair while shoo­ting a modern adapt­a­ti­on of Medea in Senegal, but things take a dark turn after the film’s pre­mie­re. An unflin­chin­gly com­plex look at racial ten­si­ons, film­ma­king and power dynamics.

    In Dakar, during the making of a moder­nist take on the Medea myth, fel­low actors Maja and Nourou start an affair to ease the pres­su­res on set and the pier­cing fee­lings of loneli­ne­ss. Once the shoot is over, they meet again only for the pre­mie­re in Berlin – which turns into a dis­as­ter when the press ques­ti­ons the film pro­jec­ting a European nar­ra­ti­ve onto a for­mer colony.

    The word ‘gava­gai’ ori­gi­na­tes from a thought expe­ri­ment by phi­lo­so­pher and logi­ci­an W.V. Quine, who sug­gested that trans­la­ti­on is inex­tri­ca­bly tied to con­text – wit­hout it, ever­y­thing can theo­re­ti­cal­ly mean ever­y­thing. Berlin School out­lier Ulrich Köhler (In My Room, IFFR 2019) turns this idea into an essay on our modern socie­ty in which appearance is ever­y­thing and all is ruled by the laws of click­bait. Köhler refu­ses to give into the lazi­ness, frus­tra­ti­on and anger that is so pre­va­lent in today’s media and art dis­cour­se. One of the most poli­ti­cal­ly per­ti­nent films of the year.

    IFFR

    Credits:

    DE/FR 2025, 89 Min., Französisch, Englisch, Deutsch. Wolof OmU
    Regie: Ulrich Köhler
    Kamera: Patrick Orth
    Schnitt: Lorna Hoefler Steffen
    mit: Jean-Christophe Folly, Maren Eggert, Nathalie Richard, Anna Diakhere Thiandoum

    Trailer:
    GAVAGAI by Ulrich Köhler – Trailer

    Im Kino mit deut­schen Untertiteln

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  • sr

    sr

    A film by Lea Hartlaub. On March 23rd with QnA. in German.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Regisseurin Lea Hartlaub unter­nimmt in ihrem fil­mi­schen Essay anhand eines Objekts – der Giraffe – eine Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hin­weg.
    Ein Filmexperiment, das inter­na­tio­nal viel Beachtung gefun­den hat und in Form und Inhalt sei­nes­glei­chen sucht.

    In einer puris­ti­schen Filmsprache und büh­nen­haf­ten Tableaus erzählt SR vom Menschen und von durch ihn geschaf­fe­ne Wirklichkeiten. 16 frag­men­ta­ri­sche Episoden füh­ren in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter ande­rem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger.
    Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf kolo­nia­le Relikte, hege­mo­nia­le Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wie­der­keh­ren­des Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit ent­steht, in der sich weit mehr andeu­tet, als das, was auf den ers­ten Blick sicht­bar wird.

    Credits:

    DE 2024, 103 Min., Deutsch, Swahili, Englisch, Hebräisch, Chinesisch, Persisch, Tamaschek OmU
    Regie, Kamera, Schnitt: Lea Hartlaub

    Trailer:
    sr – Offizieller Trailer
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  • Das Glück der Tüchtigen

    Das Glück der Tüchtigen

    A film by Franz Müller. Starts April 16th at the fsk. In German with English subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Mira is hap­py. She has just star­ted a job as mana­ger of a super­mar­ket on the out­skirts of town. She has a loving rela­ti­onship with her hus­band Tarik and their two daugh­ters. But a serious breach of trust sud­den­ly calls her who­le life into ques­ti­on. Franz Müller takes an empa­the­tic look at a world lar­ge­ly unex­plo­red by German cine­ma: the sub­urbs with their all-too-human pro­blems. But on the hori­zon a uto­pia appears, a soli­da­ri­ty-based coexis­tence out­side the pres­su­re coo­ker of late capi­ta­list logic.

    Credits:

    DE 2025, 104 Min., deut­sche OmeU
    Regie: Franz Müller
    Kamera: Julia Daschner
    Schnitt: Stefan Stabenow
    mit: Katharina Derr, Alex Brendemühl, Leonidas Emre Pakkan, Lana Cooper

    Trailer:
    DAS GLÜCK DER TÜCHTIGEN – Offizieller Trailer
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  • Der Tod wird kommen

    Der Tod wird kommen

    A film by Christoph Hochhäusler. In French with German subtitles.

    [Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

    Tez kills for money. Charles Mahr, a legen­da­ry gangs­ter, hires her to aven­ge the mur­der of one of his cou­riers. Once in Brussels, she gets caught up in the thi­c­ket of an intri­gue in which she hers­elf beco­mes the prey. Tez has to deci­de who­se instru­ment she wants to be.

    Credits:

    DE/BE/LU 2024, 101 Min., fran­zö­si­che OmU
    Regie: Christoph Hochhäusler
    Kamera: Reinhold Vorschneider
    Schnitt: Stefan Stabenow
    mit: Sophie Verbeeck, Louis-Do De Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi, Nassim Rachi

    Trailer:
    Der Tod wird kom­men / La mort vien­dra [Offizieller Trailer FRANZÖSISCH HD] – Ab 12. März im Kino
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  • filmPOLSKA reloaded – This Is Not My Film

    filmPOLSKA reloaded – This Is Not My Film

    Sorry, this ent­ry is only available in Deutsch.

    To nie mój film / It’s Not My Film

    [Tickets]

    PL 2024
    R/B/K: Maria Zbąska
    99 min, OmdU
    S: Andrzej Kowalski
    M: Anja Garbarek
    D: Zofia Chabiera, Marcin Sztabiński u. a.

    Die impul­si­ve Wanda ist nur noch genervt. Sie und ihr Freund Janek haben sich aus­ein­an­der­ge­lebt, ihre Beziehung steckt fest. Das Geld ist chro­nisch knapp, stän­dig gibt es Streit, der freud­lo­se Alltag ist nur noch die Wiederholung des ewig Gleichen und Janeks rou­ti­nier­ter Pragmatismus bringt sie zur Weißglut. Haben sie über­haupt noch eine gemein­sa­me Zukunft?

    Für Wanda steht fest: Sie müs­sen durch gemein­sa­me Grenzerfahrungen wie­der zuein­an­der fin­den – oder für immer aus­ein­an­der­ge­hen. Also bre­chen sie auf, mit­ten im Winter, ein­mal 400 km den pol­ni­schen Ostseestrand ent­lang von West nach Ost. Es gilt die eiser­ne Regel: Sie dür­fen den Strand nicht ver­las­sen. Wird sie gebro­chen, ist das Projekt been­det – das gilt für die Wanderung, aber auch für ihre Beziehung. Wind, Kälte und Erschöpfung set­zen ihnen eben­so zu wie die Notwendigkeit, trotz unter­schied­li­cher Charaktere immer wie­der einen kleins­ten gemein­sa­men Nenner zu finden.

    Maria Zbąska insze­niert in ihrem Debüt eine Reise, die kei­nen Anfang und kein Ende zu haben scheint – ein bit­ter­süß-poe­ti­sches Psycho-Kammerspiel und ein Road-Movie ohne Straßen. [Rainer Mende]

    Maria Zbąska (geb. 1975) absol­vier­te ein Kamera-Studium an der Filmhochschule Łódź und ver­öf­fent­lich­te ab 2001 sie­ben Kurzfilme, bevor sie 2024 mit „Das ist nicht mein Film“ ihren ers­ten Langfilm dreh­te. Für alle ihre Filme stand sie auch hin­ter der Kamera.