Barbara Forever

Barbara Forever

Ein Film von Brydie O’Connor. Am 15.10. und 16.10. im fsk.

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Queer Cinema-Pionierin Barbara Hammer (1939–2019) fing mit 27 an, Filme zu machen und hat­te mit Anfang 30 ihr les­bi­sches Coming-out: „My life has been lived in film.“ Die schie­re Fülle an Filmmaterial ihres Lebens ist auch der Stoff von Barbara Forever, Brydie O’Connors Langfilmdebüt, dem die Mammutaufgabe gelingt, der schil­lernd-cha­ris­ma­ti­schen Persönlichkeit gerecht zu wer­den: Vorreiterin les­bisch-quee­rer Selbstrepräsentation „in a world whe­re we are invi­si­ble“, ver­füh­re­ri­sche Liebhaberin, expe­ri­men­tier- wie risi­ko­freu­di­ge Filmemacherin. Über allem: der Lebenshunger. Entlang ihrer Filme, dar­un­ter Dyketactics (1974), Audience (1982) und Nitrate Kisses (1992), erst­ma­lig zu sehen­dem Archivmaterial, Barbaras Erzählstimme und mit Lebenspartnerin Florrie Burke als wei­te­rem Zentrum wird Lebenszeitlichkeit selbst geque­ert: viel Sex und Intimität, die Theorie des cine­ma of touch, der Wunsch nach künst­le­ri­scher Anerkennung, die Beziehung zur Mutter in der Immigranten-Familie und die Mission, wei­ter­zu­ge­ben und zu tei­len, was Film ver­mag, nicht zuletzt ange­sichts ihrer Krankheit und ihres Sterbens. Fans, Neu- und Wiedereinsteiger*innen glei­cher­ma­ßen: Lasst euch von der Dyke-Poesie berüh­ren! (Gaby Babić)

Barbara Forever
Credits:

US 2026, 102 min., eng­li­sche OmU
Regie: Brydie O’Connor
Montage: Matt Hixon
mit: Barbara Hammer

Trailer:

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