I am Martin Parr

Ein Film von Lee Shulman. Ab 3.12. im fsk.

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Martin Parr gilt als einer der umstrit­tens­ten Fotografen sei­ner Zeit. Seine Bilder haben oft die Kraft, uns sowohl zu amü­sie­ren als auch ein wenig unbe­hag­lich füh­len zu las­sen, gefan­gen zwi­schen Lachen und der unan­ge­neh­men Erkenntnis, uns selbst in sei­nem kom­pro­miss­lo­sen Porträt der Konsumgesellschaft wiederzuerkennen.

Obwohl er heu­te welt­weit gefei­ert, gesam­melt und aus­ge­stellt wird, fan­den Parrs frü­he Arbeiten nur wenig Publikum und wur­den hef­tig dafür kri­ti­siert, die Arbeiterklasse zu tri­via­li­sie­ren. Rückblickend betrach­tet hat er jedoch viel­leicht nur das beob­ach­tet, was wir oft über­se­hen – und es als wich­ti­ges Diskussionsthema ins Rampenlicht gerückt. „I Am Martin Parr“ ist das Porträt eines außer­ge­wöhn­li­chen Fotografen, der die zeit­ge­nös­si­sche Fotografie revo­lu­tio­nier­te, indem er eine poli­ti­sche, huma­nis­ti­sche und zugäng­li­che foto­gra­fi­sche Sprache erfand.

Credits:

FR 2024, 70 Min., eng­li­sche OmU
Regie: Lee Shulman
Kamera: Maxime Kathar
Schnitt: Raphaëlle Martin-Holger

Trailer:
I AM MARTIN PARR – Offizieller Trailer
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