[:de]Zikaden – mit Gast[:]

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Ein Film von  Ina Weisse. Am 23.6. mit anschlie­ßen­dem Filmgespräch.

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Isabell erkennt erschro­cken, dass ihre Eltern nicht mehr allei­ne zurecht­kom­men, und muss sich küm­mern. Während sie pen­delt, zwi­schen Berlin und dem bran­den­bur­gi­schen Land, wo ihr einst berühm­ter Architekten-Vater ein Haus im moder­nis­ti­schen Stil hat bau­en las­sen, sucht sie ver­zwei­felt Pflegepersonal. Die Eltern müs­sen auch noch davon über­zeugt wer­den, sich hel­fen zu las­sen. In die­ser ange­spann­ten Situation trifft Isabell im Ort immer wie­der auf die eigen­wil­li­ge Anja, eine allein­er­zie­hen­de Mutter, die mit ihren eige­nen Herausforderungen zu kämp­fen hat. Als Anja und ihre klei­ne Tochter Greta zuneh­mend in Isabells Leben tre­ten, ent­steht eine uner­war­te­te Bindung zwi­schen den bei­den Frauen. Gleichzeitig beginnt Isabell, an dem Leben zu zwei­feln, das sie bis­lang für sicher und ver­traut hielt, zumal ihre Ehe mit Philippe ers­te Risse zeigt.
Ina Weisse: „Ist zwi­schen den bei­den sehr unter­schied­li­chen Frauen, die aus ganz unter­schied­li­chen Milieus kom­men, eine Freundschaft mög­lich? Sie tref­fen in einer schwie­ri­gen Phase ihres Lebens auf­ein­an­der. Sie rin­gen um Selbstbestimmung. Sie  sind so damit beschäf­tigt, sich um  ande­re zu küm­mern, dass sie sich selbst ver­ges­sen haben. Die Annäherung, wie sie sich gegen­sei­tig beob­ach­ten, vor­ein­an­der zurück­wei­chen, ver­un­si­chert sind und dann wie­der auf­ein­an­der zuge­hen, die­se Zwischentöne sind inter­es­sant für mich.“ 
„… ein Film, der immer in Bewegung ist, obwohl Stasis herrscht, Eiszeit in den som­mer­li­chen Bildern von Kamerafrau Judith Kaufmann, der kei­nen fes­ten Boden unter die Füße bekommt im ste­ten Rhythmus, den Hansjörg Weißbrich ein­mal mehr traum­wand­le­risch sicher gefun­den hat: eine Frau, naja, am Rande des Nervenzusammenbruchs, der das Leben zu ent­glei­ten droht, die har­mo­ni­sche Fassade vor ihren Augen zer­brö­selt. Entsprechend kreist alles um das Haus der Eltern in der Provinz, das der Vater ent­wor­fen und gebaut hat, ein Haus vol­ler Geister und Erinnerungen.“ Thomas Schultze |SPOT media & film

Credits:

DE/FR 2024, 100 Min.,
Regie:  Ina Weisse 

Kamera: Judith Kaufmann
Schnitt: Hansjörg Weißbrich
mit Nina Hoss, Saskia Rosendahl, Vincent Macaigne, Thorsten Merten

Trailer:
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A film by  Ina Weisse. In German

[Credits] [Tickets & Termine] [Trailer]

Isabell’s life takes a turn when she rea­li­ses that her elder­ly par­ents can no lon­ger live inde­pendent­ly. The search for carers is dif­fi­cult and the­re are also com­pli­ca­ti­ons in her mar­ria­ge to Philippe. She shut­tles bet­ween Berlin and her par­ents’ weekend house, a striking moder­nist buil­ding desi­gned by her pro­mi­nent father hims­elf in bet­ter days. There, Isabell repea­ted­ly encoun­ters the enig­ma­tic Anja, a sin­gle mother who is strugg­ling to make ends meet. An unex­pec­ted bond beg­ins to form. The more Anja and her daugh­ter Greta beco­me part of Isabell’s life, the more uncer­tain she feels about the exis­tence she has so careful­ly built for hers­elf. Isabell sen­ses the ground shif­ting beneath her feet as she incre­asing­ly loses control.

Credits:

DE/FR 2024, 100 Min.,
Regie:  Ina Weisse 

Kamera: Judith Kaufmann
Schnitt: Hansjörg Weißbrich
mit Nina Hoss, Saskia Rosendahl, Vincent Macaigne, Thorsten Merten

Trailer:
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