The roads not taken

Ein Film von Sally Potter.

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Leo liegt im Bett. Er ist ver­wirrt„ ver­liert sich in Gedanken. Die Menschen um ihn her­um neh­men ihn nicht mehr für voll. Seine Tochter Molly beglei­tet ihn, lie­be­voll und auf­op­fernd, wie man so sagt, durch New York. Obwohl ihr Job auf der Kippe steht, hält sie zu die­sem geis­tig zer­rüt­te­ten Menschen, der ihren Namen nicht mehr kennt, aber im Kopf Zeit(en) und Parallelentwürfe sei­nes Lebens durch­wan­dert. Eines Lebens als Mann. Leo mit Dolores in Mexiko: Szenen einer Ehe aus Leidenschaft. Leo als ein­sa­mer Schriftsteller auf einer grie­chi­schen Insel. Begegnungen, die ihn zu unlieb­sa­men Wahrheiten füh­ren – und zurück zu Molly. Ungeachtet des radi­ka­len Ansatzes in ihren femi­nis­ti­schen Filmen (The Gold Diggers, Orlando) hat sich Sally Potter immer auch mit der Koexistenz von Frauen und Männern beschäf­tigt. In ihrem aktu­el­len Werk hebt sie die­ses Thema auf eine neue Ebene. Der Film erkun­det die ver­schie­de­nen Leben, die ein Mann in sich trägt, auch und gera­de zu einer Zeit, in der ihm die Realität zu ent­glei­ten droht. Dabei ist es die bedin­gungs­lo­se Liebe sei­ner Tochter, die die Fäden von Leos hal­lu­zi­na­to­ri­schen Trips zusammenhält.

 
Credits:

US 2020, 85 Min., engl. OmU
Regie, Buch: Sally Potter
Kamera: Robbie Ryan
Schnitt: Emilie Orsini, Sally Potter, Jason Rayton
mit: Javier Bardem, Elle Fanning, Salma Hayek, Laura Linney

 
Trailer:

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