Derek Jarman: Derek

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Ein Off-Kommentar. Tilda Swinton beginnt ihren „Letter To An Angel“ vor­zu­le­sen, einen ein­dring­li­chen und ver­füh­re­ri­schen Text, geschrie­ben 2002. Zu die­sem Zeitpunkt war Derek Jarman, einer der meist­ge­lieb­ten und ori­gi­nells­ten Künstler Großbritanniens, bereits 8 Jahre tot. Ein auf­rich­ti­ges und bis­lang nicht ver­öf­fent­lich­tes Interview, 1991 gedreht mit einem schon von der töd­li­chen Krankheit gezeich­ne­ten Jarman, ist das Herz die­ses Films. Der Brief und das Interview sind ver­wo­ben mit kaum bekann­ten Super-8-Filmen des Künstlers und sei­ner Eltern, Archivmaterial, Ausschnitten aus den Spielfilmen, Popvideos, pri­va­ten Aufnahmen und neu­en Bildern: Tilda in Dungeness und London, Isaac Julien im Jarman- Archiv.

Über die­se drei Stränge tref­fen wir Derek, den Renaissancemenschen. Den Künstler, Maler, Autor, Aktivisten, Gärtner und – vor allem – Filmemacher. Er berich­tet, wit­zig, auf­säs­sig, prä­sent – und sein Spirit lebt wei­ter durch die Erzählungen und die Bilder der Freunde. Ein Familienfilm der ande­ren Art.

ein Film von Isaac Julien

UK 2008, 76 Minuten, eng­li­sche Originalfassung mit deut­schen Untertiteln


wei­te­re Derek Jarman Termine:

Mo., 24. Jan.:Di., 25. Jan.:Mi., 26. Jan.: