Dok-Termin #13: Yu Gong

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Eine dao­is­ti­sche Parabel erzählt von Yu Gong, dem „när­ri­schen Alten”, der zwei Berge ver­set­zen will, die ihm den Weg ver­sper­ren. Die Geschichte, die als Bild über den Kampf gegen Feudalismus und Imperialismus in Maos klei­nes rotes Buch Eingang gefun­den habt, kehrt in Daniel Kötters gleich­na­mi­gem Film in ver­schie­de­nen Lesarten wei­ter, erzählt in ver­schie­de­nen Sprachen. Der doku­men­ta­ri­sche Essay unter­sucht in afri­ka­ni­schen Ländern infrak­struk­tu­rel­le Projekte – Eisenbahnlinien, Rohstoffabbau, Freihandelszonen, Bauprojekte – unter chi­ne­si­scher Führung und ent­fal­tet dabei eine kom­ple­xe Verflechtungsgeschichte Sino-Afrikanischer Beziehungen ent­lang wirt­schaft­li­cher, aber auch poli­ti­scher und kul­tu­rel­ler Dimensionen. In sechs Kapiteln durch den afri­ka­ni­schen Kontinent und einer Station in HongKong / Guangzhou zeich­net Kötter ein viel­stim­mi­ges und mul­ti­di­men­sio­na­les Bild der mate­ri­el­len und imma­te­ri­el­len Spuren einer ande­ren Globalisierung.
Der Film ent­stand in Zusammenarbeit mit Autor und Kurator Jochen Becker auf beruht auf Recherche-Reisen nach PR China, HongKong, Tansania, Sambia, DR Kongo, Südafrika, Nigeria, Mosambik, Algerien und Äthiopien zwi­schen 2014 und 2017.

So. 29.5. 18:00Uhr fsk Kino [Tickets]
Mo. 30.5. 18:45Uhr Wolf Kino