Die Kordillere der Träume

Ein Film von Patri­cio Guz­mán.

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Patri­zio Guz­man ist mit sei­nen Fil­men schon lan­ge ein gern gese­he­ner Gast in unse­rem Kino.

DIE KORDILLERE DER TRÄUME nun ist der letz­te Teil sei­ner Tri­lo­gie über sein Hei­mat­land Chi­le.

Nach der Betrach­tung des Mee­res (DER PERLMUTTKNOPF) und der Ata­ca­ma-Wüs­te (NOSTALGHIA DE LA LUZ) nimmt er dies­mal die Anden-Berg­ket­te (Kor­dil­le­re) zum Aus­gangs­punkt. Sie begrenzt das Land östlich,zieht sich von der Gren­ze zu Peru im Nor­den bis nach Feu­er­land im äußers­ten Süden und nimmt 80% sei­ner Gesamt­flä­che ein.

Mit impo­san­ten Bil­dern geht der Regis­seur in sei­nem per­sön­lichs­ten Film zurück bis zu den Rui­nen des Hau­ses sei­ner Kind­heit, und zeigt die Natur als Sinn­bild der poli­ti­schen Geschich­te von revo­lu­tio­nä­rer Uto­pie, faschis­ti­scher Dik­ta­tur und neo­li­be­ra­lem Raub­bau an der Gesell­schaft.

Patri­cio Guz­mán führt uns, beglei­tet und gelei­tet von sei­ner sanf­ten Stim­me und einem per­sön­li­chen Text, sowohl hin zu poli­ti­schen Fra­gen und öko­no­mi­schen Rea­li­tä­ten des Lan­des als auch hin­ein ins künst­le­ri­sche Ver­ar­bei­ten und ins Bil­der­ma­chen. Sein Film ist ein Werk der Bewusst­ma­chung, eines, das nicht zuletzt die Fra­ge nach dem Sinn der Bil­der stellt in einer Zeit, in der alle, die ein Mobil­te­le­fon besit­zen auch Fil­me machen kön­nen.“ tri­gon-film

 
Credits:

CL 2019, 85 Min., span. OmU
Regie: Patri­cio Guz­mán
Dreh­buch Patri­cio Guz­mán
Schnitt: Emma­nu­el­le Joly
Musik: Miran­da y Tobar
Kame­ra: Samu­el Lahu 

 
Trai­ler:

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